Spielbericht

1. Mannschaft  Frohe Weihnachten


1. Mannschaft  Pilar Pfennig ist Schiedsrichterin des Jahres
Obersetzen. Beim Jahresabschluss am vergangenen Montag (08.12.2014) der Referees zeichnete der Vorsitzende Ralf Plate die Unparteiische Pilar Pfennig vom FC Eiserfeld aus - für einen bemerkenswerten Werdegang.

tika - Es war ihr Jahr. „Es war eine Saison, in der sie mit überdurchschnittlichen Leistungen ihr Können unter Beweis gestellt hat. Sie trägt zu Recht diesen Titel“, erklärte Ralf Plate. Der Vorsitzende des Kreisschiedsrichter-Ausschusses Siegen-Wittgenstein war am Montagabend voll des Lobes für sie – für Pilar Pfennig. Die 20-jährige Unparteiische des FC Eiserfeld ist Schiedsrichterin des Jahres 2014 im Fußballkreis Siegen-Wittgenstein.

images/news-pics/191_1418297850.png
Unser Bild zeigt von links: Ralf Plate (Vorsitzender Kreisschiedsrichterausschuss Siegen-Wittgenstein), Philipp Einheuser (Jung-Schiedsrichter des Jahres 2014 / SV Netphen), Paul Ulrich Werthenbach (Kreisliga-Schiedsrichter des Jahres 2014 / SuS Niederschelden), Hans Freund (Ehren-Schiedsrichter des Jahres 2014 / SG Hickengrund) und Pilar Pfennig (Schiedsrichterin des Jahres 2014 / FC Eiserfeld). Foto: Siegener Zeitung | Timo Karl

Aufstieg in die 2. Bundesliga
Gleich zwei Gründe sprachen dafür, der Siegerländerin die große Ehre zukommen zu lassen: „Du hast Dich als Schiedsrichterin in der Männer-Bezirksliga etabliert. Das finde ich persönlich toll und wünsche mir für die Zukunft, dass Du den notwendigen Respekt erfährst, den Du verdienst“, konstatierte Plate den ersten Grund. Mit dem Aufstieg als Schiedsrichter-Assistentin in die 2. Frauen-Bundesliga indes hat die Siegerländerin – die zudem als Referentin der Jungschiedsrichter-Gruppe für die Ausbildung derselben verantwortlich zeichnet – ihre Saison gekrönt.

„Solche Idioten machen den Fußball kaputt“
Eine im Gesamtpaket bemerkenswerte Leistung, fand Plate, der nicht mit Kritik an den Unbelehrbaren sparte: „Als junge Frau hat man es bedeutend schwerer, als Schiedsrichterin anerkannt zu werden. Immer wieder kommen von Zuschauern und Vereinsvertretern dumme und überflüssige Kommentare. Solche Idioten machen den Fußball kaputt und schaden den Vereinen und dem Schiedsrichter-Sport allgemein“, erklärte der Vorsitzende in der Kultur- und Festhalle in Obersetzen. Zum Ehrenschiedsrichter des Jahres ernannte er Hans Freund von der SG Hickengrund, der seit dem 24. März 1986 in Amt und Würden ist. „Hans gehört zu den wenige Schiedsrichtern, die kaum Spiele zurückgeben. Außerdem kann man ihm jederzeit kurzfristig Spielleitungen zukommen lassen – er ist sich dabei auch nicht zu schade, unterklassige oder Jugendspiele zu pfeifen“, berichtete der Siegener über den Quereinsteiger, der als vorbildlicher Referee gilt – in jeder Hinsicht.

„Der Förderung des Sports ausgezeichnet“
Kreisliga-Schiedsrichter des Jahres ist derweil Paul Ulrich Werthenbach vom Siegener SC. „Paul Ulrich hat sich besonders durch sein persönliches Engagement in der Förderung des Sports, insbesondere der Ausbildung der Schiedsrichter ausgezeichnet. Sein Fachwissen ist bis in die Verbandsspitzen gefragt“, erklärte Plate in seiner Laudatio. Zuvor hatte der Vorsitzende des Kreisschiedsrichter-Ausschusses ein überaus hoffnungsvolles Talent ausgezeichnet – und Philipp Einheuser vom SV Netphen zum Jungschiedsrichter des Jahres ernannt.

Senkrechtstarter aus dem Lehrbuch
Vor zwei Jahren begann der 16-jährige Unparteiische seine Karriere und steht nach dem Aufstieg in den Seniorenbereich im kreislichen Perspektivteam. Und ist nebenbei außerdem Assistent in der Fußball-Landesliga – ein Senkrechtstarter aus dem Lehrbuch. „Philipp ist ein absolut positives Vorbild für viele junge Schiedsrichter. Bei weiterer sorgsamer Heranführung an höhere Aufgaben, könnte sich ein weiteres großes Talent seinen Weg ebnen“, erklärte Plate, der zudem Ulrich Neus auszeichnete. Der Staffelleiter des Freundschafts- und Turnierspielbetrieb im Fußballkreis Siegen-Wittgenstein erhielt die Verdienstnadel in Gold für sein Engagement und seinen Einsatz für den Sport.

QUELLE: Siegener Zeitung / Timo Karl


1. Mannschaft  Erste verliert letztes Spiel in 2014 in Alchen
Einen positiven Jahresabschluss konnte auch der TuS Alchen feiern. Überraschend deutlich siegte die Mannschaft von Trainer Christian Wehn zu Hause gegen Eiserfeld, damit hatte auch der Übungsleiter nicht gerechnet: „Wir waren hier heute nach den vergangenen Wochen eigentlich eher auf Schadensbegrenzung aus. Das es dann heute so gut läuft, damit konnte sicherlich niemand rechnen. Die Mannschaft hat mich auch positiv überrascht, jetzt hatten wir nochmal einen positiven Abschluss und können daher auch vernünftig in die Winterpause gehen.“

Alchen erwischte gleich einen optimalen Start, denn der eigentlich noch für die A-Jugend spielberechtigte David Steckelbach (9.) markierte schon früh per Kopf die 1:0 Führung. In der 22. Spielminute legte Sebastian Janus dann den zweiten Treffer nach, er ließ dem Gäste.Keeper im Eins gegen Eins Duell keine Chance. Der schönste Treffer sollte dann noch im zweiten Abschnitt fallen. Robin Grimm (70.) konnte den Eiserfelder Schlussmann mit einem Lupfer aus weiter Distanz überwinden – sein Treffer zum 3:0 war die Vorentscheidung.

Die Gäste fanden zu keinem Zeitpunkt so richtig in die Partie und der Frust spiegelte sich dann auch in der 73. Spielminute wider, als zunächst Sebastian Schneider mit glatt Rot und dann auch noch Marius Mallasch mit Gelb-Rot frühzeitig unter die Dusche mussten. Die Hausherren nun mit zwei Mann mehr auf dem Platz, die Überzahl machte sich der TuS dann eine Minute vor dem Ende zu Nutze, als Philipp Vogelsang (89.) nach einer Ecke den 4:0 Endstand erzielte. „Wir haben heute von Anfang an auch hinten gut gestanden und dann auch nach vorne stark gespielt. Die Einstellung war heute mal wieder richtig und es war dann schlussendlich einfach auch verdient“, erklärte Wehn.

Der FC überwintert trotz der Niederlage auf einem starken sechsten Platz, Alchen verbesserte sich durch den „Dreier“ auf Platz acht und darf sich über einen komfortablen Vorsprung zur Abstiegszone freuen.

Textquelle: www.expressi.de


123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748495051525354