Spielbericht

1. Mannschaft  1. Mannschaft siegt mit 7:0
SW Breckerfeld – FC Eiserfeld 0:7 (0:3)

Mit dem 7:0 Kantersieg ist der FC Eiserfeld endgültig in der Bezirksliga angekommen: „Heute hat alles gepasst. Unser Torhüter war gut aufgelegt, wir haben die Torchancen effektiv genutzt und eine ganz engagierte Mannschaftsleistung auf den Platz gebracht“ freute sich Andreas Maier erwartungsgemäß. Während Jannik Löhr seinen Kasten blitzsauber hielt, hatte Eiserfeld nur beim Stand von 2:0 für die Siegerländer Glück, weil Breckerfeld Pfosten und Latte traf. Marc-Steffen Freund eröffnete den Torreigen in der 12. Spielminute. Mannschaftskamerad Henry Enders ließ es dann doppelt knallen und zwar sehenswert. Zwei Direktabnahmen versenkte der Eiserfelder in der 26. und 38. Minute. Nach der Pause verschoben sich die Kräfteverhältnisse weiter. In puncto Laufbereitschaft und Zweikampfführung ließen sich die Gäste zu keinem Zeitpunkt lumpen. Auch Ruben Balthasar trug sich dann in die Torschützenliste ein (62.), ehe sein Sturmpartner Freund erneut in der 72. Minute jubelte. Weil an diesem Eiserfelder Freudentag eben alles passte, schnürte auch Lukas Weber ein Doppelpack (66./81.). „Komisch, seit ich mit unserem Chancentod eine Wette laufen habe, dass er in dieser Saison keine 10 Treffer erzielen wird, fängt er an zu treffen. Ich habe ihm schon mit der Ersatzbank gedroht“, flachste Maier nach Herzenslust. Der Aufsteiger ließ es sich danach natürlich gut gehen: „Wir sitzen gerade noch in der Kabine, aber ich denke schon, dass wir noch irgendwo einkehren werden“, verriet der Linienmann.


1. Mannschaft  Unentschieden gegen Wenden
FC Eiserfeld – VSV Wenden 1:1 (1:0)

„Vor dem Spiel hätte ich den Punkt sofort unterschrieben, aber letztendlich war es ein Spiel wie viele andere. Wir haben gut mitgespielt und hätten auch gewinnen können“, analysierte FCE-Trainer Andreas Maier. Die erste Halbzeit ging auch an den Aufsteiger, der zweifach an Jannik von der Heyden scheiterte und so die Führung verpasste. Folgerichtig zog Eiserfeld dennoch in Front. Nachdem Henry Enders Marc-Steffen Freund einsetzte, landete dessen Flanke auf den langen Pfosten bei Ruben Balthasar, der seinen nächsten Torerfolg feierte (58.). Der zunächst deutlich ausgeglicheneren zweiten Hälfte drückte die VSV aber gerade in der Schlussphase ihren Stempel auf, glich aber schon früher aus, weil Lars Stamm ein unglückliches Eigentor fabrizierte. „Den Spieler trifft kaum eine Schuld. Moritz Schweitzer stand direkt hinter ihm bereit und hätte das Tor wohl auch gemacht“, nahm Wendens Coach Jörg Rokitte den gegnerischen Spieler in Schutz. Mit der Chancenverwertung in den letzten Minuten haderte der Physiotherapeut dann aber, kannte aber gleichermaßen an, dass auch Eiserfeld mit Jannik Löhr einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten stehen hat. Sowohl gegen Christian Runkel und gegen Muharrrem Shabanaj war der Torhüter auf dem Posten, entschärfte auch Fabian Hoffmanns Heber und Maik Ahrens Linksschuss. „Es rufen bei uns noch nicht alle ihr Potential voll ab. Da besteht sicher noch Steigerungsbedarf“, forderte Rokitte nach einem läuferisch und kämpferisch intensiven Duell eine Leistungssteigerung seiner Mannen.

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Quelle: www.expressi.de


1. Mannschaft  0 : 0 im Derby gegen den SuS
FCE : SuS Niederschelden 0:0

Den knapp 400 Zuschauern bekamen im Derby zwischen dem FC Eiserfeld und dem SuS Niederschelden ein packendes, wenngleich fußballerisch nicht hochwertiges Duell geboten, dass leistungsgerecht mit 0:0 endete. Dass sich trotz der jüngsten Regenfälle fast 400 Zuschauer auf den Weg ins Helsbachtal machten, bestätigte die Einschätzung der Wertigkeit des Lokalderbys, die beide Trainer im Vorfeld tätigten:

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„Das war schon eine richtig, richtig gute Kulisse. Ich habe gefühlt sogar mehr Schelder Anhänger gesehen“, freute sich SuS-Coach André Stoffel nicht nur über den Support der Reserveteams und der A-Jugend. Auf dem nassen Geläuf ging die erste Hälfte klar an die Gastgeber, die zunächst deutlich besser mit den Bedingungen klar kamen. So setzte Henry Enders einen Freistoß bereits in der 7. Spielminute auf die Latte und auch Marc-Steffen Freund ließ sechs Minuten später ebenso eine Chance liegen wie Ruben Balthasar mit einem abgefälschten Schuss. Erst nach 35 Minuten fand Niederschelden besser in die Partie, Stephan Münchow fand dann in Minute 43 bei seinem Schuss aus 14 Metern seinen Meister im wachsamen FCE-Keeper Jannik Löhr. „Die zweite Halbzeit ging dann an Schelden. Der SuS hat einfach zu viele abgezockte Akteure in den eigenen Reihen, die sich schnell auf die äußeren Bedingungen eingestellt haben. Am Ende hätten beide Seiten das Spiel gewinnen können“, fand Andreas Maier. Nach 48 gespielten Minuten hatten aber erst wieder die Eiserfelder die Führung auf dem Fuß. Nach einem Ballverlust von Dennis Noll geriet das Zuspiel von Leo Diezemann deutlich zu ungenau. Auf der anderen Seite folgte dann die deckungsgleiche Szenerie. Markus Kula luchste einem Eiserfelder Innenverteidiger den Ball ab, doch Schlussmann Löhr fischte den suboptimalen Querpass ab. Dann zappelte der Ball endlich im Netz, doch Ruben Balthasars Kopfballtreffer wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Die Leistung des Schiedsrichter-Gespanns würdigte Maier ausdrücklich: „Es war ein sehr umkämpftes Spiel mit vielen harten Zweikämpfen und Verwarnungen. Man kann die Spielführung durch das Gespann aber nur in höchsten Tönen loben“. Die Gäste vom Rosengarten hatten dann in der Schlussphase bei einer Großchance fast schon den Jubel auf den Lippen. Fabian Kolb setzte sich im Zentrum durch und legte auf Münchow zurück, der aus 14 Metern den linken Pfosten traf (85.). Als dann auch noch kurz vor dem Abpfiff Freund aus der Drehung knapp am der gegnerischen Hütte vorbei meterte, hatten beide Bezirksligisten ihr offensives Pulver verschossen. „Das Ergebnis geht über 90 Minuten dann in Ordnung. Es ist natürlich aber schade, dass wir unsere zahlreichen Fans nicht mit einem Dreier beschenkten konnten. Dann wäre der Abend sicher auch noch anders verlaufen“, gab Stoffel nachtrauernd zu Protokoll.

Quelle: expressi.de


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